Samstag, 27. Oktober 2012

22.10.12 von Ousama

Endlich war es so weit, heute fuhren wir an den Plattensee (ungarisch: Balaton). Wir fuhren um 7 Uhr mit einem privat-gemieteten Bus in Richtung Balaton . Leider ging es heute Raffael, Susan, Irina und Rebecca nicht so gut wie sonst, sodass Raffael zu Hause  blieb und die Anderen den Aufenthalt und die Busfahrt nicht in vollem Maße genießen konnten.


Wir hielten spontan an einer Gedenkstätte an und besichtigten die Denkmäler der umgekommenen Soldaten (Nationalfeiertag des 23.10.1956 zum Gedenken an den Aufstand gegen die sowjetische Besatzungsmacht).



































Auf dem Platz stand noch ein echter T34 Panzer, der alle Erwartungen übertroffen hat.



Alte Schützengräben gab es auch noch, in denen ausführliche Schilder aufgestellt waren, die beispielsweise erklärten wie tief und wie breit Schützengräben waren, wo Soldaten schliefen oder was sie aßen.





















Anschließend fuhren wir ca. eine Stunde und kamen am Plattensee an. Es war der größte See den wir bisher gesehen haben. Das Wetter war aber nicht optimal um baden zu gehen und das Wasser war eisig kalt.
Jedoch trauten sich Rebecca, Elias und Daniel mit hochgekrempelten Hosen ins Wasser.



Der Vergleich: Daniel der kleine Mann im Bild und der riesige See im Rest des Bildes zu sehen.














Rebecca und Elias hatten ihren Spaß im Wasser indem sie eine kleine Wasserschlacht veranstalteten.








Nachdem wir uns erfrischt hatten, fuhren wir weiter und hielten in einem kleinen Stadtteil und spazierten gemeinsam durch die schönen Teile des Ortes. Übrigens herrschte in dem von uns besichtigten Bereich eine besondere Ruhe. Wenige Touristen und so gut wie keine Läden sorgen für eine angenehme Stille.


 Ein hübsches Gebäude und der Oberkörper von Robin, dass er auf dem Bild ist überrascht mich genauso wie Sie.

Hier eine Kirche und ein Springbrunnen. Einige Meter entfernt befindet sich ein Glücksbrunnen (nächstes Bild).















Das ist der tiefste Glücksbrunnen, den ich je gesehen habe. Robin hat auch Geld  hineingeworfen.












Daniel am Meditieren, er nutzt die Landschaft sinnvoll und erholt sich.












Danach fuhren wir noch zum Weingut der Familie von Herr Budai, in dem uns alles gezeigt wurde. Die meisten Geräte waren noch manuell zu bedienen. Zudem durften wir eine Weinprobe durchführen, nur war es allen Volljährigen erlaubt Wein zu trinken(Daniel und Herr Krawczyk).


Daniel im Weinkeller, die Wände sind einen Meter dick, sodass keine Klimaanlage benötigt wird.
In den Fässern, die aus Holz bestehen, befanden sich jeweils 500 Liter Wein. Die Fässer lagerten dort schon seit 50-70 Jahren.










Nun machten wir uns auf die lange Heimfahrt und überquerten den Plattensee durch eine Autofähre.
Alle hatten Hunger und die Stimmung war nicht optimal denn der Bus wackelte sehr oft, weil die Straßen nicht so gut waren. Schließlich einigten wir uns auf einen kurzen Abstecher im Mc Donalds und man hörte schon die ersten Freudenschreie von Susan. Da Mc Donalds ungesund, günstig (1Euro pro normalen Burger) und für kurze Zeit sättigend ist, ist es sehr beliebt bei jungen Menschen!

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