Hallöchen!
Am 3.10. war es soweit und Frau Majeczki hielt Ihre erste Ungarischstunde in unserer Gruppe ab.
Also haben wir allgemeine Begrüßungsformen und Höflichkeiten überprüft, wie z.B.: "Jó napot"/Guten Tag, "Hagy vagy?"/Wie geht es dir? und "Köszönöm jól!"/Danke, gut!.
Nach der Festellung, dass manch einer bessere und manch anderer über schlechtere Ungarischkenntnisse verfügt, da näherte sich die 45min Stunde auch schon dem Ende zu. Wie alle Stunden wurde auch diese wieder mit Vogelgezwitscher aus den Schullautsprechern beendet.
Der sonstige Tag verlief für die meisten relativ ruhig. Freiwillige wie Raffael, Elias, Ousama und Daniel folgten dem Aufruf, am Basketballtraining teilzunehmen, welches von Peter einem Englischlehrer der Schule angeboten wurde. Nach 15 minütigem Aufwärmen teilten wir uns auch schon in zwei deutsch-ungarische Teams auf, je 4 Spieler. Die Verständigung lief wie am Schnürchen, ob mit Händen und Füßen oder auf Englisch mit Peter, der das Ganze dann auch mal gut und gerne auf ungarisch übersetzte. Nach 45min war die spaßig-anstrengende Aktion dann auch leider schon vorbei und die Dabas-Stadtmannschaft begann mit dem Training. Nach herzlicher Verabschiedung und Vorfreude auf den nächsten Mittwochnachmittag ging es zurück auf die Zimmer um sich zu erfrischen und auszuruhen.
Wir schreiben den 4.10.,also der erste Praktikumstag hatte begonnen.
Vor 8:00 Uhr werden Schüler und Lehrpersonal mit lauter Chartmusik in den Fluren beschallt, was gewöhnungsbedürftig ist. Bis dann zu Stundenbeginn eine Ohrwurmmelodie ertönt und alle Schüler innerhlab einer Minute sich auf den Weg zu ihrem Saal machen.
So manche Knie wurden weich und noch mehr Fragen taten sich auf. Doch entgegen aller Erwartungen wurden wir sehr freundlich in den verschiedenen Bereichen aufgenommen. Der größte Teil der Schüler hatte auch positives Interesse an uns. Die Lehrer waren sowieso sehr kontaktfreundlich und auch der deutschen Sprache mächtig, für alle Notfälle gab es dann ja noch den Online-Übersetzer.
Im Elektrobereich durften Raffael, Robin und Daniel dann aus alten Computern das Ersatzteillager auffüllen und Fragen der Schüler beantworten.
Insgesamt gesehen war der Unterricht der locker, Schüler hören Musik, schwätzten, tippten auf Handy und MP3 Player herum und telefonierende Lehrer waren auch keine Tabus. Auch Kaugummis schnalzten lautstark durch den Raum was letztendlich alles zu einem permanenten Lautstärkepegel führte.
In der ersten Pause wurde bei den Jungs der Hacky Sack (fortan neuer Trendsport =) ausgepackt und es fanden sich schnell interessierte Ungarn, mit denen wir uns direkt anfreundeten.
Währenddessen waren Irina, Susan und Rebecca in der Turnhalle untergebracht, nähten Platzdeckchen, steckten Blumensträuße zusammen und besuchten die Austellungen anderer Schulen.
Auch Herr Krawcyk arbeitete fleißig mit!
Zuvor bereiteten Elias und Ousama das Büffet für die Veranstaltung in der Sporthalle vor und lernten erste Vokabeln für den Lebensmittelverkauf.
Einzigst negativ fiel Mädchen wie Jungs auf, dass wir uns beobachtet fühlten, wie die Hauptattraktion im Zoo.
Freitag morgens, dem 5.10. gab es für die Schüler und uns in der Sporthalle eine interessante und zugleich lustige Darbietung der traditionellen ungarischen Musik. Die vier älteren Herren verwendeten Geigen, ein Kontrabass, eine Art ungarische Version einer Ukulele und natürlich ihren eigenen Gesang.
Nach dem Aufenthalt in der Sporthalle hatten wir noch ein einige Stunden Informatik mit unserem Lehrer Erwin, welcher gerade mal 21 Jahre jung ist und sich mit uns ohne große Probleme auf deutsch unterhalten konnte. Zuletzt durften wir als Highlight des Tages im Hauseigenen 3D-Kino einen Film auswählen und somit fiel die Wahl auf drei Stunden Avatar 3D!
Und wieder wurden drei Tage Ungarn von uns durchlebt.
Voller Vorfreude erwarteten wir nun das zweite Wochenende!
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